Sebastian Stöttinger Sebastian Stöttinger

Wie kann ich gute Nebelbilder machen?

Nebel ist in der Landschaftsfotografie ein hervorragendes Bildelement.

 

Nebel ist in der Landschaftsfotografie ein hervorragendes Bildelement. Egal ob man von einem Hügel aus ein mit Nebel gefülltes Tal zum Sonnenaufgang fotografiert oder ob man in einem nebelverhangenen Herbstwald auf Motivsuche geht, die tiefen Wolken bringen immer einen Mehrwert.

 

Wann gibt es Nebel?

Nebelbegünstigende Wetterlagen gibt es in Mitteleuropa ab September eigentlich den ganze Herbst über. Nebel bildet sich dabei in den meisten Fällen in klaren Nächten, wenn die Temperatur sinkt und die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit kondensiert.

 

Motivwahl

Deutet sich eine Nebellage an, solltest du dir Gedanken über ein Motiv machen. Da sich Nebel über Nacht bildet, bietet sich der Sonnenaufgang als Motiv an. Gibt es nur leichten Bodennebel, kannst du einzelne Bäume in einer Heide oder auf anderen freien Flächen schön in Szene setzen. Sollte der Nebel allerdings zu dick sein, kannst du auch höher hinaus. Dabei eignen sich je nach Region Hügel oder Berge sehr gut, deren Gipfel oftmals über der Nebelgrenze liegen. Dann kannst du den Sonnenaufgang über einem Meer aus Wolken zu deinen Füßen fotografieren. Hält sich der Nebel den ganzen Tag über, lohnt es sich nach dem Sonnenaufgang noch in einem Wald vorbeizuschauen. Besonders im Herbst ergeben sich hier ganz besondere Motive.

Besonderheiten

Flüsse und Seen sind ab dem Spätsommer prädestiniert für Nebel. Oftmals bilden sich nur über diesen Gewässern dünne Nebelschichten, die tolle Stimmungen kreieren. Stellt sich in den Wintermonaten eine Inversionswetterlage ein, kann es oftmals zu tagelang anhaltendem Nebel kommen. Sollte dabei zusätzlich die Temperatur unter dem Gefrierpunkt liegen, bilden sich an Bäumen und Sträuchern Raueisschichten. Bei diesen Bedingungen kann man oftmals tolle Bilder aufnehmen.





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